Praktische Prüfung SBF See: Ablauf und Pflichtmanöver
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Vorgelesen von einer KI-Stimme (Google Gemini). Maßgeblich ist der geschriebene Text.
Die praktische Prüfung SBF See besteht aus 5 Pflichtmanövern, 3 sonstigen Manövern und einer Knotenprüfung auf einem motorisierten Sportboot. Pflicht sind Mensch über Bord, Anlegen, Ablegen, Steuern nach Kompass und Peilen, und jedes davon muss ausreichend gelingen. Für jedes Manöver hast du 2 Versuche, bei den Knoten musst du 6 von 7 verlangten richtig legen und erklären. Abgenommen wird die Prüfung von den amtlichen Prüfungsausschüssen des DMYV und des DSV.
Was passiert eigentlich bei der praktischen Prüfung SBF See, wenn du mit dem Prüfer an Bord gehst? Viele unserer Kursteilnehmer haben vor diesem Teil mehr Respekt als vor dem Fragebogen, obwohl er klarer geregelt ist, als die meisten denken. Welche Manöver verlangt werden, wie oft du es versuchen darfst und welche Knoten auf der Liste stehen, legt die Sportbootführerscheinverordnung in ihrer Anlage 4 fest. Ein Geheimnis ist da nichts.
Wir bei Nautigo sehen immer wieder, dass Nervosität vor allem aus Unklarheit entsteht. Wer weiß, was im Praxisprotokoll steht, kann gezielt üben und geht entspannter an den Steg. Genau darum geht es hier: Wir gehen das amtliche Protokoll Punkt für Punkt durch, erklären die Pflichtmanöver und die Wahlaufgaben, zeigen dir die Knotenliste und sagen dir, was du am Prüfungstag mitbringen musst. Dazu bekommst du Tipps aus unserer Praxisausbildung und Antworten auf die Fragen, die in fast jedem Kurs gestellt werden.
Kurz vorweg: Wenn du die Theorie schon hinter dir hast oder gerade dafür lernst, hilft dir unser Beitrag zum Üben für die Theorieprüfung SBF See. Hier geht es nur um den Teil auf dem Wasser.
Ablauf der praktischen Prüfung SBF See
Die praktische Prüfung SBF See ist eine Fahrprüfung auf einem Sportboot mit Antriebsmaschine, bei der ein Prüfer deine Manöver nach einem amtlichen Protokoll bewertet. Grundlage ist § 8 der Sportbootführerscheinverordnung, die Einzelheiten stehen in Anlage 4. Dort heißt es sinngemäß: Du musst nachweisen, dass du die Fahrmanöver und Fertigkeiten beherrschst, die zur sicheren Führung eines Sportboots auf den Seeschifffahrtsstraßen nötig sind, und dass du dein theoretisches Wissen anwenden kannst.
Das Protokoll teilt die Prüfung in drei Blöcke. Zuerst die Pflichtmanöver, bei denen alles ausreichend gelingen muss. Dann die sonstigen Manöver, bei denen der Prüfer aus einer Liste auswählt. Und schließlich die Knoten. Für jede einzelne Aufgabe hast du 2 Versuche. Misslingt der erste, ist also noch nichts verloren. Erst wenn auch der zweite Anlauf nicht reicht, wird die Aufgabe als nicht ausreichend vermerkt.
- Anmeldung Antrag mit Unterlagen beim Prüfungsausschuss einreichen.
- Einweisung Prüfer und Bootsführer kommen an Bord, das Boot wird kurz gecheckt.
- Pflichtmanöver Ablegen, Rettungsmanöver, Kompasskurs, Peilen und Anlegen.
- Sonstige Manöver Der Prüfer wählt Aufgaben aus der Liste aus.
- Knoten Knoten legen und ihre Verwendung erklären.
- Ergebnis Der Prüfer vermerkt im Protokoll bestanden oder nicht bestanden.
Die Reihenfolge auf dem Wasser kann je nach Revier und Prüfer etwas abweichen. Manche beginnen mit dem Ablegen, weil das Boot ohnehin am Steg liegt, andere ziehen die Knoten vor, solange alle noch an Land sind. Das ist normal und kein Trick. Die Prüfung ist nicht öffentlich, Zuschauer am Steg haben also keinen Platz an Bord. Neben dir sind der Prüfer und ein Bootsführer dabei, der selbst die nötige Fahrerlaubnis besitzt.
Wichtig für deine Planung: Prüfer dürfen dich nicht abnehmen, wenn sie dich vorher selbst geschult haben oder zur gleichen Ausbildungsstätte gehören. Diese Regel aus § 8 Abs. 3 SpFV sorgt dafür, dass die Bewertung neutral bleibt. Wer zum ersten Mal am Steg steht, empfindet das oft als zusätzliche Hürde, in der Praxis ist es eher ein Vorteil: Du wirst genau nach dem Protokoll bewertet und nicht nach Sympathie.
Stand: 10/2026. Die Vorgaben in Anlage 4 SpFV gelten für den SBF See in dieser Form. Prüfungstermine und Prüfungsorte veröffentlichen die Prüfungsausschüsse selbst.

Bild: KI-generiert Die Pflichtmanöver der praktischen Prüfung SBF See im Detail
Für den SBF See verlangt das Praxisprotokoll 5 Pflichtmanöver, und jedes davon muss mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt werden. Zwei davon gibt es nur bei der Prüfung für die Seeschifffahrtsstraßen: das Steuern nach Kompass und das Peilen. Die anderen drei kennst du auch vom Binnenschein.
Rettungsmanöver unter Maschine (Mensch über Bord)
Das Rettungsmanöver ist das Herzstück der Prüfung. Ein Gegenstand, meist ein Fender oder eine Boje, geht über Bord, und du musst ihn sicher zurück an die Bordwand bringen. Prüfer achten auf die Reihenfolge: Ruf, Ausguck bestimmen, Ausdrehen weg von der Person, damit die Schraube niemanden gefährdet, dann ein kontrollierter Anlauf mit wenig Fahrt. Im Ziel liegt das Boot gestoppt neben dem Gegenstand, die Maschine ist ausgekuppelt, und der Gegenstand kann an der Bordwand geborgen werden. Wer zu schnell anläuft oder die Person aus den Augen verliert, bekommt hier Probleme.
Ablegen und Anlegen unter Maschine
Beim Ablegen und Anlegen zählt, ob du Wind und Strom richtig einschätzt. Gegen Strom und Wind anzulegen ist sicherer, weil sich das Boot dann besser steuern lässt, und der Anlaufwinkel sollte möglichst spitz sein. Gute Kommandos an die Crew gehören dazu: Wer belegt welche Leine, wann werden die Fender gebraucht. Der Prüfer will sehen, dass du das Boot ohne harten Kontakt an den Steg bringst und es dort festmachen lässt.
Steuern nach Kompass
Beim Kompasssteuern gibt dir der Prüfer einen Kurs vor, und du hältst ihn eine Weile. Klingt einfach, ist aber auf einem kleinen Motorboot mit Seegang eine eigene Kunst. Die Kompassrose reagiert träge, wer hektisch nachsteuert, schlingert. Ruhige, kleine Ruderbewegungen und ein Blick auf eine Landmarke in Kursrichtung helfen enorm.
Peilen: einfache oder Kreuzpeilung
Beim Peilen bestimmst du die Richtung zu einem bekannten, feststehenden Objekt, etwa einer Tonne, einem Turm oder einer Hafeneinfahrt. Das Protokoll spricht von einfacher oder Kreuzpeilung. Bei der Kreuzpeilung nimmst du zwei Objekte, deren Standlinien sich in der Seekarte schneiden, und erhältst so deinen Standort. Hier merkst du sofort, wie eng Theorie und Praxis zusammenhängen: Wer die Kartenaufgabe verstanden hat, kommt an Bord deutlich leichter klar.
Pflichtmanöver SBF See SBF Binnen mit Motor Rettungsmanöver (Mensch über Bord) ja ja Anlegen und Ablegen ja ja Steuern nach Kompass ja nein Peilen ja nein Kompass an Bord vorgeschrieben ja nein Hast du schon den Sportbootführerschein Binnen mit Antriebsmaschine, wird es kürzer. Anlage 4 SpFV regelt, dass die praktische Prüfung für den SBF See dann nur noch aus den Pflichtmanövern besteht. Sonstige Manöver und Knoten musst du nicht wiederholen, weil sie bereits geprüft wurden.
Sonstige Manöver: die Wahlaufgaben
Bei den sonstigen Manövern wählt der Prüfer 3 aus einer festen Liste aus, und von diesen müssen 2 ausreichend gelingen. Du hast hier also einen kleinen Puffer. Die Liste im Praxisprotokoll umfasst fünf Aufgaben, und du solltest alle sicher beherrschen, weil du nicht vorher erfährst, welche drei drankommen.
- Kursgerechtes Aufstoppen
- Du bringst das Boot aus voller Fahrt auf einem geraden Kurs zum Stehen, ohne dass es aus dem Ruder läuft. Gefragt ist ein sauberer Wechsel in den Rückwärtsgang mit Gefühl am Gashebel.
- Wenden auf engem Raum
- Das Boot soll auf möglichst wenig Fläche um etwa die eigene Achse gedreht werden, mit wechselnden Vorwärts- und Rückwärtsstößen. Wer den Radeffekt seiner Schraube kennt, ist hier klar im Vorteil.
- Steuern nach Schifffahrtszeichen oder Landmarken
- Du fährst einen vorgegebenen Weg anhand von Tonnen oder markanten Punkten an Land und zeigst, dass du die Zeichen richtig deutest.
- Anlegen einer Rettungsweste oder eines Sicherheitsgurts
- Klingt banal, aber der Prüfer sieht genau hin: richtig herum, Gurte geschlossen und straff, Schrittgurt nicht vergessen.
- Manöverschallsignal
- Du gibst eines von drei Signalen und erklärst seine Bedeutung. Gemeint sind die Signale für Kursänderungen und das Rückwärtsfahren mit der Maschine.
Aus unserer Erfahrung in der Praxisausbildung wird das Wenden auf engem Raum am häufigsten unterschätzt. Auf dem Papier sieht es einfach aus, auf dem Wasser mit Wind von der Seite treibt das Boot schneller ab, als man denkt. Plane deshalb beim Üben bewusst Situationen mit Seitenwind ein. Auch das kursgerechte Aufstoppen wirkt leichter, als es ist: Viele geben zu früh zu viel Rückwärtsgas, das Heck bricht aus, und schon ist der Kurs weg.
Stand: 10/2026. Die Liste der sonstigen Manöver ist für Motorboote im Praxisprotokoll der Anlage 4 SpFV vollständig aufgezählt.
Unser Tipp aus der Praxis: Sprich deine Manöver laut mit. Wenn du beim Mensch-über-Bord-Manöver ansagst, was du gerade tust und warum, sieht der Prüfer, dass du planst und nicht zufällig richtig liegst. Außerdem hilft dir das laute Denken, unter Anspannung nichts zu vergessen.Knotenprüfung bei der praktischen Prüfung SBF See
In der Knotenprüfung wählt der Prüfer 7 aus 9 möglichen Knoten aus, und 6 davon musst du ausreichend legen und ihre Verwendung richtig erklären. Die Erklärung zählt mit. Ein sauber gelegter Palstek bringt dir wenig, wenn du nicht sagen kannst, wofür er gut ist.
Die Liste im Praxisprotokoll ist überschaubar und für See und Binnen gleich:
- Achtknoten
- Kreuzknoten
- Palstek
- Einfacher oder doppelter Schotstek
- Stopperstek
- Webleinstek
- Webleinstek auf Slip
- Rundtörn mit zwei halben Schlägen
- Belegen einer Klampe mit Kopfschlag
Der Achtknoten ist ein Stopperknoten am Ende einer Leine, damit sie nicht durch einen Block rauscht. Den Kreuzknoten nutzt man, um zwei gleich starke Enden zu verbinden, etwa beim Zusammenbinden eines Segels. Der Palstek ergibt eine feste Schlaufe, die sich nicht zuzieht, ideal zum Festmachen an einem Poller. Mit dem Schotstek verbindest du zwei unterschiedlich dicke Leinen, der doppelte hält dabei noch besser. Der Stopperstek greift auf einer anderen Leine oder einer Stange und kann sie unter Zug entlasten. Webleinstek und Rundtörn mit zwei halben Schlägen dienen zum Festmachen an Pfählen, Ringen oder Relingsstützen. Der Webleinstek auf Slip lässt sich mit einem Zug wieder lösen. Und das Belegen einer Klampe mit Kopfschlag brauchst du bei jedem Anlegen.
Wir bei Nautigo erleben oft, dass gerade Klampe und Webleinstek unter Prüfungsdruck schiefgehen, obwohl sie zu Hause problemlos klappen. Der Grund ist meistens banal: andere Leine, andere Klampe, ein anderer Winkel. Übe deshalb mit verschiedenen Tauwerken und an echten Klampen, nicht nur mit einer Schnur am Stuhlbein. Und übe die Erklärung gleich mit, in ein bis zwei Sätzen pro Knoten.

Bild: KI-generiert Stand: 10/2026. Die Knotenliste stammt aus Abschnitt III des Praxisprotokolls nach Anlage 4 SpFV.
Prüfungsboot, Unterlagen und Fristen
Das Prüfungsboot stellst du selbst, in der Regel über deine Ausbildungsstätte, denn der Prüfungsausschuss bringt kein Boot mit. So regelt es § 8 Abs. 5 SpFV, und das gemeinsame Portal von DSV und DMYV weist ausdrücklich darauf hin. Das Boot muss die Anforderungen der Anlage 5 SpFV erfüllen.
Was das Prüfungsboot können muss
Für den SBF See braucht das Boot eine Antriebsmaschine mit einer Nutzleistung von mehr als 11,03 Kilowatt bei einem Verbrennungsmotor oder mehr als 7,5 Kilowatt bei einem Elektromotor. Das entspricht der Grenze, ab der ein Führerschein überhaupt erst nötig wird, also mehr als 15 PS beim Verbrenner. Auf dem Boot muss ein Kompass vorhanden sein, und für jede Person an Bord eine Rettungsweste. Neben dir und dem Bootsführer muss mindestens ein Mitglied der Prüfungskommission Platz finden. Die Kommission kann ein Boot ablehnen, wenn es nicht verkehrssicher ist, für die Manöver nicht taugt oder die nötige Ausrüstung fehlt.
Anmeldung und Unterlagen
Den Antrag auf Zulassung stellst du beim Prüfungsausschuss, bei dem du geprüft werden möchtest. Laut dem Portal von DSV und DMYV müssen die Unterlagen spätestens 1 Woche vor dem Prüfungstermin vorliegen. Dazu gehören der Antrag, ein ärztlicher Tauglichkeitsnachweis, ein aktuelles Passbild und die Kopie deines Kfz-Führerscheins oder auf Verlangen ein Führungszeugnis. Das Mindestalter für den SBF See liegt bei 16 Jahren. Die Originale bringst du am Prüfungstag mit.
Fristen nach der Prüfung
Theorie und Praxis müssen nicht am selben Tag stattfinden, aber alle Prüfungsteile müssen innerhalb von 1 Jahr bestanden sein. Die Frist beginnt mit dem Antritt der ersten Teilprüfung. Fällst du in der Praxis durch, darfst du sie nicht am selben Tag wiederholen. Das Ergebnis eines Nichtbestehens muss dir innerhalb von 72 Stunden mitgeteilt werden, danach folgt ein schriftlicher Bescheid mit Begründung.
Stand: 10/2026. Die Gebühren für Zulassung, Prüfung und Ausfertigung legt die amtliche Gebührenordnung fest. Die aktuellen Beträge zeigt der Prüfungsgebühren-Rechner auf dem Portal von DSV und DMYV.
So bereitest du dich auf die praktische Prüfung SBF See vor
Die beste Vorbereitung auf die praktische Prüfung SBF See ist Fahrpraxis auf einem vergleichbaren Boot, idealerweise auf dem Prüfungsboot selbst. Jedes Boot reagiert anders auf Gas und Ruder, und wer das Prüfungsboot vorher gefahren ist, muss sich am Prüfungstag nicht erst umgewöhnen.
Konzentriere dich beim Üben auf die Pflichtmanöver, denn hier gibt es keinen Puffer. Das Rettungsmanöver solltest du so oft gefahren sein, dass die Abläufe automatisch kommen: Ruf, Ausguck, Ausdrehen, Anlauf, Aufstoppen, Bergen. Für das Kompasssteuern hilft es, schon an Land zu verstehen, warum die Rose nachläuft und wie man mit kleinen Korrekturen arbeitet. Beim Peilen lohnt sich ein Blick zurück in die Navigationsaufgaben der Theorie. Unser Beitrag zu den Navigationsaufgaben im SBF See erklärt, wie Peilungen und Standlinien in der Seekarte funktionieren.
Die Schifffahrtszeichen sind ein unterschätzter Baustein. Wenn der Prüfer dich nach Tonnen steuern lässt, musst du in Sekunden wissen, an welcher Seite du sie passierst. Unser Praxisguide zu Seezeichen, Tonnen und Leuchtfeuern hilft dir, das Bild auf dem Wasser mit dem aus dem Lehrbuch zu verbinden.
Ganz praktisch für den Prüfungstag: Zieh wetterfeste Kleidung und rutschfeste Schuhe an, nimm Ausweis und Originalunterlagen mit und sei rechtzeitig vor Ort. Wenn dir ein Manöver misslingt, atme durch und nutze den zweiten Versuch in Ruhe. Prüfer wissen, dass Aufregung dazugehört, und bewerten das Ergebnis, nicht die ersten Sekunden.
Teste zum Schluss noch dein Wissen zu einigen Grundlagen, die dir an Bord direkt begegnen:
Frage 1 von 5
Warum soll man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig
- Weil dadurch Einflüsse von Wellen und Wassertiefe ausgeglichen werden.
- Weil dadurch Sog und Wellenschlag vermieden wird.
- Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.
- Weil dies die Steuerwirkung der Schraube erhöht.
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Richtig ist: Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.
Gegen Strom und Wind lässt sich ein Boot sicherer manövrieren, weil die Kräfte das Boot abbremsen und du feiner dosieren kannst.Frage 2 von 5
Welches ist der günstigste Anlaufwinkel beim Anlegen?Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig
- Ein Winkel von 60° bis 70°.
- Ein möglichst stumpfer Winkel.
- Ein möglichst spitzer Winkel.
- Ein Winkel von 90° bis 100°.
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Richtig ist: Ein möglichst spitzer Winkel.
Ein spitzer Anlaufwinkel bringt das Boot parallel an den Steg und verhindert, dass der Bug hart anstößt.Frage 3 von 5
Was versteht man in der terrestrischen Navigation unter einer Peilung?Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig
- Das Feststellen des Koppelortes durch Winkelmessung.
- Das Feststellen der Richtung eines bekannten feststehenden Objektes durch Winkelmessung.
- Das Feststellen der Abweichung des Steuerkompasses vom Peilkompass.
- Das Feststellen der Entfernung zu einem bekannten feststehenden Objekt.
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Richtig ist: Das Feststellen der Richtung eines bekannten feststehenden Objektes durch Winkelmessung.
Peilen heißt, die Richtung zu einem bekannten festen Objekt per Winkelmessung festzustellen, genau das verlangt das Pflichtmanöver Peilen.Frage 4 von 5
Wie erhält man eine Standlinie?Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig
- Durch mehrmaliges Peilen eines anderen Fahrzeugs.
- Durch die Peilung eines bekannten feststehenden Objektes und Eintragung der rechtweisenden Peilung in die Seekarte.
- Durch Eintragen des rechtweisenden Kurses in die Seekarte.
- Durch Eintragung der Peilung in die Seekarte ohne Berücksichtigung der Fehlweisung.
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Richtig ist: Durch die Peilung eines bekannten feststehenden Objektes und Eintragung der rechtweisenden Peilung in die Seekarte.
Eine gepeilte Richtung zu einem bekannten Objekt, in die Seekarte eingetragen, ergibt eine Standlinie, auf der dein Boot liegt.Frage 5 von 5
Was ist bei der Aufstellung eines Magnetkompasses an Bord zu beachten?Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig
- Der Steuerstrich muss parallel zur Kiellinie verlaufen. Der Kompass muss gut ablesbare Zahlen aufweisen und darf nicht in der Nähe von Eisenteilen aufgestellt werden.
- Der Kompass muss parallel zur Kiellinie verlaufen. Der Kompass muss gut ablesbar sein und darf nicht in der Nähe von Eisenteilen aufgestellt werden.
- Der Kompass muss parallel zur Kiellinie verlaufen. Der Kompass muss gut ablesbare Zahlen aufweisen und darf nicht in der Nähe von Eisenteilen aufgestellt werden.
- Der Steuerstrich muss parallel zur Kiellinie verlaufen. Der Kompass muss gut ablesbar sein und darf nicht in der Nähe von Eisenteilen aufgestellt werden.
Lösung anzeigen
Richtig ist: Der Steuerstrich muss parallel zur Kiellinie verlaufen. Der Kompass muss gut ablesbar sein und darf nicht in der Nähe von Eisenteilen aufgestellt werden.
Eisenteile in der Nähe lenken die Kompassnadel ab, und nur ein parallel zur Kiellinie stehender Steuerstrich zeigt den Kurs richtig an.
Amtlicher Fragenkatalog Sportbootführerschein See, Fragen Nr. 35, 40, 243, 244, 248 · Stand 01.08.2023 · abgerufen 13.10.2026 · Quelle: www.elwis.de

Bild: KI-generiert
Häufige Fragen
Welche Manöver kommen in der praktischen Prüfung SBF See dran?
In der praktischen Prüfung zum SBF See musst du fünf Pflichtmanöver fahren: Rettungsmanöver Mensch über Bord, Anlegen, Ablegen, Steuern nach Kompass und Peilen. Dazu wählt der Prüfer drei sonstige Manöver aus, etwa Wenden auf engem Raum oder kursgerechtes Aufstoppen, und prüft deine Knoten.
Wie viele Versuche habe ich bei der Praxisprüfung zum Sportbootführerschein See?
Für jedes einzelne Manöver und jeden Knoten hast du nach Anlage 4 der Sportbootführerscheinverordnung zwei Versuche. Erst wenn auch der zweite Versuch nicht ausreicht, gilt die Aufgabe als nicht ausreichend. Bei den Pflichtmanövern muss am Ende jede Aufgabe ausreichend gelungen sein.
Welche Knoten muss ich für den SBF See können?
Auf der amtlichen Liste stehen neun Knoten: Achtknoten, Kreuzknoten, Palstek, einfacher oder doppelter Schotstek, Stopperstek, Webleinstek, Webleinstek auf Slip, Rundtörn mit zwei halben Schlägen und das Belegen einer Klampe mit Kopfschlag. Sieben werden verlangt, sechs musst du richtig legen und erklären.
Muss ich mit SBF Binnen die komplette Praxisprüfung für den SBF See machen?
Wer bereits den Sportbootführerschein Binnen mit Antriebsmaschine besitzt, legt beim SBF See nur noch die Pflichtmanöver ab. Sonstige Manöver und Knoten wurden schon geprüft und werden grundsätzlich nicht wiederholt. Dafür kommen Steuern nach Kompass und Peilen neu hinzu.
Wer stellt das Boot für die praktische Prüfung zum Sportbootführerschein See?
Das Prüfungsboot stellt der Bewerber, meistens über die Ausbildungsstätte, denn der Prüfungsausschuss bringt kein eigenes Boot mit. Das Boot braucht einen Motor über der Führerscheingrenze, einen Kompass, eine Rettungsweste für jede Person und einen Bootsführer mit gültiger Fahrerlaubnis.
Was passiert, wenn ich die praktische Prüfung SBF See nicht bestehe?
Eine nicht bestandene Praxisprüfung zum SBF See kannst du nicht am selben Tag wiederholen, aber zu einem späteren Termin erneut ablegen. Alle Prüfungsteile müssen innerhalb eines Jahres ab der ersten Teilprüfung bestanden sein, sonst verfallen bereits bestandene Teile.
Bereit für deinen ersten Kompasskurs?
Mit gründlicher Theorie und Praxis am Boot gehst du entspannt in die Prüfung und freust dich auf den Moment, in dem du selbst am Steuer stehst.
Quellen & Referenzen
- Sportbootführerscheinverordnung (SpFV), Anlage 4: Praktische Prüfung zum Erwerb des Sportbootführerscheins (abgerufen am 14.10.2026)
- Sportbootführerscheinverordnung (SpFV), § 8 Prüfung (abgerufen am 14.10.2026)
- Sportbootführerscheinverordnung (SpFV), Anlage 5: Ausstattung und Besatzung des Prüfungsboots (abgerufen am 14.10.2026)
- DSV/DMYV Portal für Sportbootführerscheine: SBF Sportbootführerschein (abgerufen am 14.10.2026)
- Deutscher Motoryachtverband: Sportbootführerschein (SBF) See (abgerufen am 14.10.2026)