Amtlicher Sportküstenschifferschein

Sportküstenschifferschein (SKS) — Dein Einstieg in die Küstennavigation

Der SKS qualifiziert dich zum Führen von Yachten unter Motor und Segel bis 12 Seemeilen von der Küste — dein Schlüssel zu neuen Abenteuern auf See.

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Amtlich anerkannt
Alle Küstengewässer (12 sm)
Theorie & Praxis

Was ist der SKS und warum ist er wichtig?

Der Sportküstenschifferschein (SKS) ist ein amtlich anerkannter Führerschein, der zum Führen von Yachten sowohl mit Antriebsmaschine als auch unter Segel in Küstengewässern berechtigt — definiert als alle Meere bis zu einem Abstand von 12 Seemeilen von der Festlandküste.

Der SKS wird gesetzlich vorgeschrieben für das Führen von gewerblich genutzten Sportbooten in Küstengewässern und ist somit unerlässlich für Ausbilder oder Skipper auf Segeltörns innerhalb der 12-Seemeilen-Zone. Aber auch für private Skipper ist der SKS der Kompetenznachweis, den Charterfirmen und Versicherungen erwarten.

Er baut auf dem Sportbootführerschein See (SBF See) auf und wird vom Deutschen Segler-Verband (DSV) und dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) vergeben. Der SKS ist international anerkannt — ideal für beliebte Charterreviere wie Kroatien, Griechenland oder die Ostsee.

Küstengewässer (12 sm) Segel & Motor International anerkannt Gewerblich vorgeschrieben
Sportküstenschifferschein Sks — Vorderseite Des Offiziellen Dokuments

Voraussetzungen für den SKS

Um zur Prüfung für den Sportküstenschifferschein zugelassen zu werden, musst du folgende Voraussetzungen erfüllen.

Sportbootführerschein See

Du benötigst den SBF See als Voraussetzung. Dieser Führerschein ist die Basis und vermittelt die grundlegenden Kenntnisse, auf denen der SKS aufbaut.

Mindestalter 16 Jahre

Du musst am Tag der Prüfung mindestens 16 Jahre alt sein. Die Ausbildung kann bereits vorher beginnen.

300 Seemeilen Nachweis

Du musst mindestens 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern nachweisen. Diese praktische Erfahrung wird im Meilenbuch dokumentiert.

Die Prüfung zum Sportküstenschifferschein

Die SKS-Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, die binnen 24 Monaten abgelegt werden müssen. Die Reihenfolge kann frei gewählt werden.

Theoretische Prüfung

Schriftliche Prüfung bestehend aus zwei Teilprüfungen: einem Fragebogen und einer mehrteiligen Navigationsaufgabe (Kartenaufgabe). Erweiterte Kenntnisse in:

  • Navigation: Koppeln, terrestrische Standortbestimmung, Stromnavigation, Kartenarbeit
  • Seemannschaft: Manövrieren, Ankern, Schleppen, Sicherheitsausrüstung
  • Schifffahrtsrecht: KVR, SeeSchStrO, Verkehrstrennung, Signale
  • Wetterkunde: Wetterkarten lesen, Wetterberichte, Sturmwarnsignale, Beaufort-Skala

Praktische Prüfung

Prüfung auf einer Segelyacht, Dauer 30–45 Minuten pro Kandidat, bewertet durch mindestens 2 Prüfer. Für jedes Manöver hast du zwei Versuche:

  • Pflichtmanöver: Segel setzen und bergen, Wende, Halse, Beidrehen
  • Manöver unter Motor: Anlegen, Ablegen, Aufstoppen
  • Mann-über-Bord: MOB-Manöver unter Segel (Q-Wende oder Quick-Stop)
  • Seemännische Knoten: Palstek, Kreuzknoten, Webeleinenstek u.v.m.
  • Navigation: Kursbestimmung, Peilung, GPS-Nutzung
DMYV / DSV Prüfungsinstitution
14 Tage Anmeldefrist
24 Monate Gesamtfrist
2 Versuche Pro Manöver

Was kostet der SKS?

Die Gesamtkosten für den Sportküstenschifferschein variieren je nach Ausbildungsort und Art der Praxiserfahrung. Rechne mit einem Rahmen von:

ca. 1.500 – 3.000 €

Darin enthalten sind Kursgebühren, Lernmaterialien, Prüfungsgebühren und der Praxistörn. Der Praxistörn ist der größte Kostenfaktor — er sorgt gleichzeitig für die nötigen Seemeilen und setzt das Theoriewissen in die Praxis um.

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Dein Weg zum Segelschein

Der SKS ist der erste Schritt in der Karriereleiter der amtlichen Seeschifffahrtsscheine.

Impressionen

Eindrücke aus der Praxisausbildung und dem Segeln an der Küste.

Häufig gestellte Fragen zum SKS

Die wichtigsten Antworten rund um den Sportküstenschifferschein.

Was ist der SKS Sportküstenschifferschein?
Der Sportküstenschifferschein (SKS) ist ein amtlicher, deutscher Befähigungsnachweis für das Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (bis 12 Seemeilen von der Festlandküste). Er wird vom Deutschen Segler-Verband (DSV) oder dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) ausgestellt und ist international anerkannt.
Welche Voraussetzungen brauche ich für den SKS?
Für den SKS benötigst du den Sportbootführerschein See (SBF See), ein Mindestalter von 16 Jahren und den Nachweis von mindestens 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern. Die Seemeilen werden in einem Meilenbuch dokumentiert und müssen bei der Prüfungsanmeldung vorgelegt werden.
Wie läuft die SKS-Prüfung ab?
Die SKS-Prüfung besteht aus zwei Teilen: einer theoretischen Prüfung (Fragebogen plus Navigationsaufgabe auf einer Seekarte) und einer praktischen Prüfung auf einer Segelyacht (30–45 Minuten, 2 Prüfer). Beide Teile können unabhängig voneinander abgelegt werden — du hast 24 Monate Zeit, den zweiten Teil nachzuholen. Anmeldung beim DMYV oder DSV, spätestens 14 Tage vor dem Prüfungstermin.
Wie viele Seemeilen brauche ich für den SKS?
Du benötigst mindestens 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern. Diese Seemeilen sammelst du typischerweise auf Ausbildungstörns, Meilentörns oder eigenen Segeltörns. Die Meilen werden im Meilenbuch eingetragen und vom jeweiligen Skipper bestätigt.
Wo gilt der SKS?
Der SKS gilt in allen Küstengewässern weltweit bis zu 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste. Er berechtigt zum Führen von Segel- und Motoryachten in diesem Bereich. In vielen Charterrevieren wie dem Mittelmeer, der Ostsee oder der Nordsee ist er als Kompetenznachweis anerkannt und häufig von Charterfirmen gefordert.
Brauche ich den SKS zum Segeln?
Für private Segler besteht in Deutschland keine Führerscheinpflicht im Küstenbereich. Der SKS ist jedoch gesetzlich vorgeschrieben für das Führen von gewerblich genutzten Sportbooten in Küstengewässern. Darüber hinaus verlangen die meisten Charterfirmen den SKS als Kompetenznachweis, und Versicherungen bestätigen häufig nur bei Vorliegen eines passenden Scheins den vollen Versicherungsschutz.
Wie lange dauert die Ausbildung zum SKS?
Die Theorieausbildung dauert je nach Lernform zwischen 2 und 4 Wochen. Im Vergleich zum SBF See solltest du etwa die doppelte Lernzeit einplanen. Die praktische Ausbildung findet typischerweise als einwöchiger Segeltörn statt. Hinzu kommt die Zeit für den Meilennachweis — die 300 Seemeilen sammelst du meist auf mehreren Törns.
Was kostet der SKS Sportküstenschifferschein?
Die Gesamtkosten liegen typischerweise zwischen 1.500 € und 3.000 €, abhängig von Ausbildungsort und Art der Praxiserfahrung. Darin enthalten sind Kursgebühren, Lernmaterialien, Prüfungsgebühren und der Praxistörn. Der Praxistörn ist der größte Kostenfaktor. Kontaktiere uns per WhatsApp für ein individuelles Angebot.

Bereit für den SKS?

Starte jetzt deine Ausbildung zum Sportküstenschifferschein und werde zum Küstenskipper. Wir beraten dich persönlich zu Kursangebot, Lernmaterialien und Praxistörns.

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