SRC Prüfung und UBI: So läuft der Funkschein ab (mit Video)

Die SRC Prüfung besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil am Funkgerät. In der Theorie beantwortest du 24 Fragen aus einem Katalog von 180 Fragen, mindestens 19 davon richtig, und schreibst ein englisches Diktat mit Übersetzung sowie eine Übersetzung ins Englische. In der Praxis zeigst du an einer DSC-Funkanlage, dass du Notfälle und andere Meldungen nach festen Betriebsverfahren abwickeln kannst. Wer das SRC besitzt, erwirbt das UBI über eine verkürzte Ergänzungsprüfung.

Wie läuft die SRC Prüfung eigentlich ab, und was kommt beim UBI noch dazu? Genau diese Frage hören wir bei Nautigo fast jede Woche, meistens von Leuten, die ihren Bootsführerschein schon in der Tasche haben und dann auf dem Charterboot ein Funkgerät entdecken. Der Bootsführerschein erlaubt dir, das Boot zu fahren. Das Funkgerät darfst du damit aber noch nicht bedienen. Dafür brauchst du einen eigenen Funkschein.

In unserem neuen Video erklären Julian und unser Funkausbilder Daniel den kompletten Weg dorthin: wofür du SRC und UBI brauchst, welche Betriebsverfahren du lernst, wie die Prüfung Schritt für Schritt abläuft und welche Mythen sich hartnäckig halten. Dieser Artikel fasst alles zusammen und ergänzt es um die amtlichen Vorgaben, auf die sich die Prüfungsausschüsse stützen. So kannst du nachlesen, was im Video gesagt wird, und siehst gleichzeitig, wo es offiziell geregelt ist.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen und Daten werden an YouTube übertragen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Kapitel (23)

Eine Neuerung vorweg: Für das UBI gelten seit dem 01.10.2026 neue Fragenkataloge. Wenn du dich gerade vorbereitest, lohnt sich ein Blick in den Abschnitt zur UBI-Prüfung.

Wofür brauchst du SRC und UBI?

Du brauchst einen Funkschein, sobald du an Bord ein UKW-Sprechfunkgerät bedienen willst, und zwar zusätzlich zum Bootsführerschein. Welcher Schein der richtige ist, hängt wie beim Führerschein vom Revier ab.

  • SRC (Short Range Certificate): das beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis für den Seefunk. Es passt zum SBF See und gilt für UKW-Funk auf dem Meer, also an der Küste, im Mittelmeer oder auf der Ostsee. Gefunkt wird international auf Englisch, mit Digitalem Selektivruf (DSC) und der roten Notalarm-Taste.
  • UBI (UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk): der Funkschein für Flüsse und Binnenseen. Er passt zum SBF Binnen. Der Funkverkehr läuft auf Deutsch, und das Gerät sendet bei jedem Funkspruch automatisch deine ATIS-Kennung mit.

Das Mindestalter liegt für beide Zeugnisse bei 15 Jahren. Beim UBI darfst du laut Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung schon drei Monate vor deinem Geburtstag zur Prüfung zugelassen werden. Ausgestellt wird das SRC international und unbefristet; geprüft wird von den Prüfungsausschüssen des Deutschen Motoryachtverbands (DMYV) und des Deutschen Segler-Verbands (DSV).

Hand Hält Den Hörer Eines Fest Eingebauten Ukw-Seefunkgeräts Auf Der Brücke Eines Schiffs
Fest eingebautes UKW-Funkgerät: Für die Bedienung brauchst du den passenden Funkschein.

Warum sich der Funkschein auch ohne Pflicht lohnt

Ein Funkgerät ist an Bord vor allem ein Werkzeug für den Alltag. Du meldest dich bei der Schleuse an, fragst beim Hafenmeister nach einem Liegeplatz oder sprichst dich mit dem Boot nebenan ab. Im Ernstfall wird es zum wichtigsten Sicherheitsgerät, das du hast. Ein Notruf über Funk erreicht alle Stationen in Reichweite gleichzeitig: andere Boote, Küstenfunkstellen und die Seenotleitung (MRCC). Ein Handy erreicht genau eine Person, und das auch nur, wenn Netz da ist.

Dazu kommt ein praktischer Grund. Viele Charteryachten und größere Motorboote haben eine fest eingebaute Funkanlage. Wer sie verantwortlich bedienen darf, hat beim Chartern schlicht mehr Auswahl. Ob du eher SRC, UBI oder beides brauchst, haben wir ausführlich im Beitrag UBI oder SRC? Welcher Funkschein für dein Boot Sinn ergibt aufgeschlüsselt. Die Grundsatzfrage klärt Brauche ich einen Funkschein?

Was du lernst: die vier Betriebsverfahren

Das Herzstück jeder Funkausbildung sind die vier Betriebsverfahren, denn auf einem Funkkanal hören alle mit und es kann immer nur einer sprechen. Damit das funktioniert, ist genau festgelegt, wer wann wie spricht und welche Meldung Vorrang hat.

Verfahren Signalwort Wann? Beispiel
Not MAYDAY Lebensgefahr für Menschen oder unmittelbare Gefahr für das Schiff Feuer an Bord, Wassereinbruch, Person über Bord
Dringlichkeit PAN PAN Ernste Lage ohne unmittelbare Lebensgefahr Motorausfall, Boot treibt manövrierunfähig
Sicherheit SÉCURITÉ Gefahr für die Schifffahrt allgemein Treibender Baumstamm im Fahrwasser, Sturmwarnung
Routine keins Alles andere Schleuse anfunken, Liegeplatz anfragen

Die Reihenfolge in der Tabelle ist gleichzeitig die Rangfolge. Ein Notverkehr unterbricht alles andere, und wer ihn mitbekommt, hält den Kanal frei. Genau diese Abläufe übst du später am Gerät, denn sie bilden den Kern der praktischen Prüfung.

Neben den Verfahren lernst du etwas Funktechnik (Kanäle, Sendeleistung, Rauschsperre), die Bedienung des DSC-Controllers und die internationalen Regeln. Für das SRC kommt das Thema Suche und Rettung dazu, mit Seenotfunkbake (EPIRB) und Radartransponder (SART). Beim UBI geht es stärker um die Verkehrskreise auf Binnenwasserstraßen, zum Beispiel Schiff zu Schiff, Nautische Information oder Funkverkehr mit Hafenbehörden.

SRC Prüfung Theorie: Fragebogen und Übersetzung

Der theoretische Teil der SRC Prüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Fragebogen und einer Übersetzungsaufgabe mit Seefunktexten. Beides ist planbar, denn alle möglichen Fragen und alle Texte sind öffentlich zugänglich.

Der Fragebogen

Im amtlichen Fragenkatalog stehen 180 Fragen. Daraus werden 24 Fragen für deinen Bogen zusammengestellt, und du brauchst mindestens 19 von 24 Fragen richtig. Für den Bogen hast du 30 Minuten Zeit. Der Katalog ist in Themenblöcke gegliedert, vom Mobilen Seefunkdienst über DSC und UKW-Sprechfunk bis zu Suche und Rettung. Wer den Katalog systematisch durcharbeitet, erlebt in der Prüfung keine Überraschung.

Die Übersetzungsaufgabe

Danach folgt der Teil, vor dem die meisten Respekt haben: das englische Diktat. Ein Prüfer liest dir einen Seefunktext auf Englisch vor, du schreibst ihn mit und übersetzt ihn ohne Hilfsmittel ins Deutsche. Im Anschluss übersetzt du einen deutschen Text ins Englische. Für jeden dieser beiden Teile hast du 15 Minuten.

Die gute Nachricht: Die Texte kommen aus einem festen Katalog mit 27 Seefunktexten. Es sind kurze Meldungen in typischer Funksprache, etwa zu einem gekenterten Rettungsfloß, einer Person über Bord oder einem gebrochenen Ruder. Wer alle Texte ein paar Mal gehört, geschrieben und übersetzt hat, erkennt sie in der Prüfung nach den ersten Worten wieder. Falls die Englischkenntnisse im schriftlichen Teil nicht ganz reichen, kann die Prüfungskommission eine kurze mündliche Nachprüfung ansetzen.

💡 Unser Tipp aus der Praxis: Lerne die Seefunktexte nicht nur lesend. Lass sie dir vorlesen (zum Beispiel in der Lern-App) und schreib parallel mit. In der Prüfung hörst du den Text, du siehst ihn nicht. Wer das Mitschreiben vorher trainiert hat, bleibt beim Diktat entspannt.

Stand: 10/2026, nach der Durchführungsrichtlinie Funkbetriebszeugnisse und dem amtlichen Fragenkatalog SRC.

SRC Prüfung Praxis: Pflichtaufgaben am Funkgerät

In der praktischen SRC Prüfung zeigst du an einer DSC-Funkanlage, dass du Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr auf Englisch sicher abwickeln kannst. Abgenommen wird sie von zwei Prüfern, und sie dauert bis zu 20 Minuten pro Person.

NATO-Alphabet zum Aufwärmen

Meist geht es mit dem Buchstabieren los, etwa deines Namens oder eines Schiffsnamens im internationalen Buchstabieralphabet (Alfa, Bravo, Charlie). Das klingt banal, ist im Ernstfall aber entscheidend, weil Schiffsnamen und Rufzeichen über Funk eindeutig ankommen müssen.

Die Pflichtaufgaben: Strang A oder Strang B

Die Pflichtaufgaben sind in zwei Stränge aufgeteilt. Du bekommst einen davon und musst alle Aufgaben dieses Strangs bestehen.

Strang A: eigener Notfall Strang B: Notfall eines anderen
DSC-Controller editieren und Notalarm senden Speicher abfragen und Empfang eines DSC-Notalarms bestätigen
Notmeldung aussenden (MAYDAY) Notalarm oder Notmeldung weiterleiten (MAYDAY RELAY)
Notverkehr beenden Fehlalarm aufheben
Dringlichkeitsanruf und Dringlichkeitsmeldung (PAN PAN) Sicherheitsanruf und Sicherheitsmeldung (SÉCURITÉ)

Jede Pflichtaufgabe muss spätestens im zweiten Versuch ausreichend gelingen. Ein Fehler im ersten Anlauf ist also kein Drama, solange du ihn im zweiten Versuch korrigierst.

Sonstige Fertigkeiten

Zusätzlich kann die Kommission bis zu drei Aufgaben aus einer Liste sonstiger Fertigkeiten stellen, von denen mindestens zwei ausreichend sein müssen. Dazu gehören zum Beispiel Kanalwechsel, Funkstille gebieten, ein Routineanruf an eine Küstenfunkstelle oder das Einstellen des DSC-Controllers.

Funkausbilder Von Nautigo Zeigt Zwei Teilnehmenden Im Praxistraining Die Bedienung Eines Ukw-Funkgeräts
Praxistraining bei Nautigo: Funkverkehr am echten Gerät üben. Bild: Nautigo

Zeitlimits und Fristen im Überblick

Prüfungsteil Zeit Bestehen
Fragebogen 30 Minuten mindestens 19 von 24 Fragen richtig
Diktat mit Übersetzung ins Deutsche 15 Minuten erfolgreich durchgeführt
Übersetzung ins Englische 15 Minuten erfolgreich durchgeführt
Praktische Prüfung bis zu 20 Minuten alle Pflichtaufgaben, mindestens zwei sonstige Fertigkeiten

Klappt ein Teil nicht, kannst du ihn frühestens nach sieben Tagen und spätestens innerhalb von sechs Monaten vor demselben Prüfungsausschuss wiederholen. Die aktuellen Prüfungsgebühren legen die Prüfungsausschüsse fest. Du findest sie auf der gemeinsamen Seite von DMYV und DSV zum SRC und zum UBI.

UBI Prüfung: Ergänzung oder Vollprüfung

Wer das SRC schon hat oder es am selben Tag erwirbt, macht für das UBI nur die verkürzte Ergänzungsprüfung. Das ist der Weg, den wir fast allen empfehlen, weil du damit beide Funkscheine in einem Rutsch bekommst.

Die UBI-Ergänzungsprüfung

Der Fragebogen der Ergänzungsprüfung hat 10 Fragen, für die du 30 Minuten Zeit hast. Bestanden hast du mit 8 Punkten. Die Fragen stammen aus einem eigenen Katalog für die Ergänzungsprüfung mit 79 Fragen. Ein Diktat gibt es hier nicht, denn das Buchstabieren und den Umgang mit Funktexten hast du beim SRC bereits gezeigt.

Im praktischen Teil stellst du das Gerät vom Seefunk mit DSC auf den Binnenfunk mit ATIS um und setzt auf Deutsch Funksprüche ab, zum Beispiel die Anmeldung bei einer Schleuse. Dazu gehört, im Handbuch Binnenschifffahrtsfunk die richtige Schleuse oder Revierzentrale samt Kanal zu finden. Viele Prüfungsausschüsse nehmen SRC und UBI-Ergänzung an einem Termin ab. Frag am besten direkt bei deinem Ausschuss nach.

Die UBI-Vollprüfung

Wer nur das UBI möchte, legt die Vollprüfung ab. Der Fragebogen umfasst 22 Fragen, du hast 60 Minuten Zeit und brauchst 17 Punkte. Grundlage ist der Gesamtfragenkatalog mit 130 Fragen. Die praktische Prüfung besteht aus drei Teilen: Textaufnahme, Textabgabe und Bedienung des Geräts anhand von Fallbeispielen. Bei der Textaufnahme liest dir der Prüfer einen Text vor und buchstabiert Schiffsnamen oder Ortslagen; bei den Fallbeispielen ordnest du eine Situation als Not-, Dringlichkeits-, Sicherheits- oder Routinegespräch ein und setzt die passende Meldung ab.

Ehrlich gesagt lohnt sich die reine UBI-Vollprüfung selten. Die Kombination mit dem SRC kostet kaum mehr Lernzeit, und du darfst danach auf dem Meer und im Binnenrevier funken.

Neu seit Oktober 2026: aktualisierte UBI-Fragenkataloge

Das Amt für Binnen-Verkehrstechnik (ABVT) hat die Fragenkataloge für die UBI-Vollprüfung und die UBI-Ergänzungsprüfung überarbeitet. Die neuen Fassungen gelten ab dem 01.10.2026. Lerne also unbedingt mit dem aktuellen Stand, ältere Übungsbögen aus dem Netz passen nicht mehr in jedem Detail.

Stand: 10/2026, nach den Prüfungshinweisen und Gesamtfragenkatalogen des ABVT.

Fünf Mythen rund um den Funkschein

Im Video räumen Julian und Daniel mit den Vorurteilen auf, die wir in der Ausbildung am häufigsten hören. Hier die Kurzfassung.

Erster Mythos: „Ich muss fließend Englisch können.“

Nein. Funkenglisch ist eine stark standardisierte Sprache mit festen Formulierungen. Smalltalk kommt nicht vor, und die Prüfungstexte stammen aus einem bekannten Katalog. Solides Schulenglisch und etwas Übung mit den typischen Vokabeln reichen in aller Regel aus. Beim UBI wird ohnehin auf Deutsch gefunkt.

Zweiter Mythos: „Der Funkschein ist schwerer als der Bootsführerschein.“

Das empfinden die meisten anders. Beim Funk gibt es weder Wind noch Strömung noch ein Anlegemanöver, das schiefgehen kann. Jede Aufgabe folgt einem festen Ablauf, und du kannst sie vorher beliebig oft am Simulator durchspielen.

Dritter Mythos: „Funk kann man nicht online lernen.“

Doch, und zwar ziemlich gut. Die Theorie lernst du mit Erklärvideos in der App, die Praxis an einem Funkgerätesimulator, der dem Prüfungsgerät nachempfunden ist und am Rechner, Tablet oder Handy läuft. Bei Nautigo kommt ein Live-Praxistraining online mit unseren Funkausbildern dazu, in dem du Funkverkehr mit anderen Teilnehmenden übst. Die Prüfung selbst legst du natürlich vor Ort beim Prüfungsausschuss ab. Wie digitales Lernen beim Bootsführerschein funktioniert, zeigt auch unser Guide zum Bootsführerschein online.

Funkgerätesimulator In Der Nautigo-App Mit Nachgebildetem Ukw-Seefunkgerät Und Roter Distress-Taste
Der Funkgerätesimulator in der Nautigo-App. Bild: Nautigo

Vierter Mythos: „Der Prüfer will mich in die Falle locken.“

Die Prüfung folgt einem standardisierten Protokoll mit festgelegten Aufgaben. Die Kommission wählt aus diesen Aufgaben aus, Fangfragen sind nicht vorgesehen. Wer die Abläufe kennt, weiß schon vorher, was auf ihn zukommt.

Fünfter Mythos: „Im Onlinekurs bin ich auf mich allein gestellt.“

Bei uns nicht. Fragen beantworten wir persönlich per WhatsApp, und im Live-Praxistraining bist du mit Ausbildern und anderen Lernenden zusammen. Gerade bei der Praxis hilft es enorm, Funksprüche einmal mit echten Gesprächspartnern abzuwickeln.

Häufige Fragen zur SRC Prüfung und UBI Prüfung

Wie viele Fragen hat die SRC Prüfung?

Der Fragebogen der SRC Prüfung enthält 24 Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog mit 180 Fragen. Du brauchst mindestens 19 von 24 Fragen richtig und hast dafür 30 Minuten Zeit. Dazu kommen ein englisches Diktat mit Übersetzung und eine Übersetzung ins Englische.

Kann ich SRC und UBI an einem Tag machen?

Ja, das ist bei vielen Prüfungsausschüssen möglich. Du legst zuerst die SRC Prüfung ab und anschließend die verkürzte UBI-Ergänzungsprüfung. Die Ergänzung besteht aus einem kurzen Fragebogen und einem praktischen Teil auf Deutsch, in dem du das Gerät auf Binnenfunk umstellst.

Was passiert, wenn ich bei einer Pflichtaufgabe einen Fehler mache?

Jede Pflichtaufgabe der praktischen SRC Prüfung darf zweimal versucht werden. Gelingt sie im zweiten Versuch ausreichend, ist alles in Ordnung. Erst wenn eine Pflichtaufgabe auch im zweiten Versuch nicht ausreichend ist, gilt die praktische Prüfung als nicht bestanden.

Brauche ich für das SRC gute Englischkenntnisse?

Solides Schulenglisch reicht in der Regel aus. Seefunk nutzt feste Standardformulierungen, und die Prüfungstexte stammen aus einem öffentlichen Katalog mit 27 Seefunktexten. Wer diese Texte vorher mehrfach gehört, mitgeschrieben und übersetzt hat, ist für das Diktat gut vorbereitet.

Wie läuft die UBI-Ergänzungsprüfung ab?

Die UBI-Ergänzungsprüfung ist für Inhaber eines SRC oder LRC gedacht. Sie besteht aus einem Fragebogen mit 10 Fragen, für den du 30 Minuten Zeit hast und 8 Punkte brauchst, sowie einem praktischen Teil, in dem du auf Deutsch im Binnenschifffahrtsfunk Funksprüche absetzt.

Ab welchem Alter kann ich den Funkschein machen?

Für SRC und UBI gilt ein Mindestalter von 15 Jahren. Zur UBI-Prüfung kannst du laut Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung schon drei Monate vor Erreichen des Mindestalters zugelassen werden. Beim SRC erfolgt die Zulassung ebenfalls ab 15 Jahren, die Details regelt dein Prüfungsausschuss.

Beide Funkscheine, ein Prüfungstermin

Mit dem SRC & UBI Premiumpaket lernst du Theorie in der App, übst am Funkgerätesimulator und trainierst live mit unseren Funkausbildern, bis du dich bereit fühlst.

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